{"id":451,"date":"2014-05-08T14:54:01","date_gmt":"2014-05-08T12:54:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.akzent-bikestyle.de\/blog\/?p=451"},"modified":"2014-05-08T15:01:35","modified_gmt":"2014-05-08T13:01:35","slug":"fakten-fakten-fakten-und-leidenschaft-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.akzent-bikestyle.de\/blog\/allgemeines\/fakten-fakten-fakten-und-leidenschaft-1.html","title":{"rendered":"Fakten, Fakten, Fakten \u2026 und Leidenschaft! &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<p>Hierzulande gibt es mehr als 70 Millionen Fahrr\u00e4der. Aber wie viele nutzen ihren Drahtesel nur ab und an f\u00fcr kurze Besorgungen oder gar nicht?<br \/>\nErfahrt hier, wie sehr K\u00f6rper und Seele vom Fahrradfahren profitieren k\u00f6nnen!<\/p>\n<p><strong>Ran an die Speckr\u00f6llchen<\/strong><\/p>\n<p>Als Ausdauersport ist Radfahren ideal um abzunehmen, fast so gut wie Joggen. Mit einer Geschwindigkeit von 20 km\/h auf dem Rad kann man ca. 470 Kalorien (= ein Bounty-Riegel) pro Stunde verbrennen.<\/p>\n<p>Denjenigen, die durchs Radeln vor allem Gewicht verlieren m\u00f6chten, ist Rennradfahren besonders zu empfehlen. Ab 30 Minuten Training stellt der K\u00f6rper auf Fettverbrennung um. Als Einsteiger sollte man sich nicht \u00fcbernehmen und eher gem\u00e4chlich fahren. So stellt sich der K\u00f6rper darauf ein, die \u201eReserven\u201c langsam schmelzen zu lassen. Die Ge\u00fcbten treten etwas kr\u00e4ftiger in die Pedale und erh\u00f6hen dadurch die Kalorienverbrennung.<\/p>\n<p>Kurze Sprints sind empfehlenswert. Beste Resultate in puncto Fettverbrennung hat man aber, wenn man nicht an die Grenzen seiner Leistungsf\u00e4higkeit geht. Genauer: Der Trainings-Puls sollte zwischen 55 und 75 % der maximalen Herzfrequenz (dem Puls bei h\u00f6chster Belastung) liegen.<\/p>\n<p>Klingt technisch, ist aber ganz einfach auszurechnen.<br \/>\nAnf\u00e4ngern reicht die Faustformeln vollkommen aus: 220 minus Alter = Maximale Herzfrequenz. Fortgeschrittene sollten aber genauer messen. Bei fit for fun gibt es daf\u00fcr einen praktischen <a title=\"Optimale Herzfrequenz - fit for fun-Rechner\" href=\"http:\/\/www.fitforfun.de\/sport\/weitere-sportarten\/herzfrequenz\/trainingspuls-berechnen-sie-ihre-optimale-herzfrequenz_aid_2009.html\" target=\"_blank\">Online-Rechner<\/a>.<\/p>\n<p>Tipp: Trinkt und esst das Richtige. Sportgetr\u00e4nke und Riegel liefern Kraft und Energie, aber leider auch zus\u00e4tzliche Kalorien in Form von Kohlehydrate, die nicht immer gew\u00fcnscht sind. Also lieber auf stilles Wasser und Bananen umsteigen!<\/p>\n<p><strong>Stramme Waden!<\/strong><\/p>\n<p>Regelm\u00e4\u00dfiges Fahrradfahren verbessert die Abl\u00e4ufe in und zwischen den Muskeln. Sie arbeiten effektiver. Neue Gef\u00e4\u00dfe bilden sich und die bessere Durchblutung versorgt die Muskeln mit mehr Sauerstoff. Zudem arbeiten sie auf Dauer harmonischer zusammen und Fahrradfahren verbessert die Koordination der Muskulatur.<\/p>\n<p>Beim Fahrradfahren werden vor allem die Beine trainiert. Optimiertes Training mit Intervallen oder Kraftausdauer-Einheiten macht mehr Spa\u00df und setzt die richtigen Trainingsreize. \u00dcbrigens haben die Mountainbiker hier die Nase vorne. Die kurzen und starken Belastungen sind ideal, um kr\u00e4ftige Muskeln aufzubauen.<\/p>\n<p>Auch die R\u00fcckenmuskulatur profitiert etwas vom Radfahren. Die Bewegung versorgt die Bandscheiben mit allem was sie brauchen und die St\u00fctzmuskulatur der Wirbels\u00e4ule wird trainiert. Selbst Verspannungen k\u00f6nnen sich reduzieren oder verschwinden ganz. Voraussetzung ist aber die richtige Haltung auf dem Rad. Diese kann mit Hilfe einer Sitzpositionsanalyse bestimmt und verbessert werden, falls n\u00f6tig. Bauch, Brust und Arme werden leider kaum beansprucht. Um an diesen Stellen die Muskulatur zu trainieren, ist ein erg\u00e4nzendes Workout sinnvoll.<\/p>\n<p><strong>Wie geschmiert \u2013 die Gelenke<\/strong><\/p>\n<p>Immer wieder wird der Vorteil unterschlagen, dass Gelenke und Knorpel auch vom Radfahren profitieren. Sie werden mit Gelenkfl\u00fcssigkeit und N\u00e4hrstoffen versorgt, Sehnen und B\u00e4nder gewinnen durch die regelm\u00e4\u00dfige Kreisbewegung an Elastizit\u00e4t und St\u00e4rke. Fahrradfahren ist weniger belastend als z.B. Laufen, da das K\u00f6rpergewicht zu 70% auf dem Sattel ruht. Deshalb wird Radfahren von Sportmediziner gerne Patienten empfohlen, die mit Kniebeschwerden zu k\u00e4mpfen haben. Durch die gef\u00fchrt ablaufenden Bewegungen treten Verletzungen durch Ausscheren oder falsche Belastungen kaum auf. Bei leichten Schmerzen in den Knien empfiehlt es sich, leichtere G\u00e4nge mit h\u00f6herer Trittfrequenz zu fahren und dadurch die Beanspruchung der Kniegelenke zu verringern.<\/p>\n<p>Vielleicht haben wir den ein oder anderen von euch bereits motiviert, sich in den Sattel zu schwingen. Wenn der innere Schweinehund noch etwas mehr Zeit braucht, freut euch schon auf n\u00e4chste Woche: dann geht es um Herz und Seele beim Radfahren.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche allen eine sch\u00f6ne Zeit und unfallfreie Touren!<br \/>\nEuer Klaus M\u00fcller<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hierzulande gibt es mehr als 70 Millionen Fahrr\u00e4der. Aber wie viele nutzen ihren Drahtesel nur ab und an f\u00fcr kurze Besorgungen oder gar nicht? Erfahrt hier, wie sehr K\u00f6rper und Seele vom Fahrradfahren profitieren k\u00f6nnen! 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